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ISBN/EAN: 978-3-96289-005-6
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2018
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
672 S., 4 s/w Fotos
Format (T/L/B):
4.6 x 21.2 x 15.8 cm

Hersteller:
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Katja Jaeger
produktsicherheit@aufbau-verlage.de
Prinzenstrasse 85
DE 10969 Berlin


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Geheimdienst in der Krise

Der BND in den 1960er-Jahren, Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945-1968 8

50,00 €

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Beschreibung

Der BND verlor in den letzten Amtsjahren Konrad Adenauers das Vertrauen der Bonner Regierung. Ausschlaggebend waren für den Kanzler Illoyalität und Verrat im Dienst, NS-Belastung und Leistungsschwäche. Dennoch gelang es dem BND-Präsidenten Reinhard Gehlen, sich bis 1968 der politischen Kontrolle durch Regierung und Parlament weitgehend zu entziehen und nach außen ein positives Image zu bewahren. Dabei entglitt ihm die Führung des Nachrichtendienstes nach innen. Medienpolitik und Lobbyismus ersetzten weitgehend die nachrichtendienstliche Aufklärung. Erst durch die Reformen nach Gehlens Abgang gelang es, den BND zu einer wirksamen Behörde der Auslandsaufklärung zu machen. Jost Dülffer konnte u.a. die Akten des BND-Archivs und des Kanzleramts uneingeschränkt einsehen und legt hier eine umfassende Geschichte der Spätphase der Ära Gehlen vor. (Band 8 der Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945-1968)

Über Jost Dülffer

Jahrgang 1943, Historiker, seit 1982 Professor für Neuere Geschichte an der Universität zu Köln, zahlreiche Veröffentlichungen zur Internationalen Geschichte und Historischen Friedens- und Konfliktforschung sowie zur deutschen und europäischen Geschichte nach 1945, Mitglied der vierköpfigen Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes von den Anfängen bis 1968.